• Gabriel Strefezza – Dribbelkönig mit Esprit

    Am 18. April 1997 mit italienischer Abstammung im brasilianischen Sao Paolo geboren wurde Gabriel Tadeu Strefezza Rebelato zehn Jahre lang im Nachwuchs von Corinthians Sao Paolo ausgebildet, ehe er im Dezember 2016 in die Heimat seiner Vorfahren übersiedelte und ab diesem Zeitpunkt für SPAL Ferrara die Schuhe schnürte. Anfänglich noch der U19 zugeordnet, feierte der auch unter dem Künstlernamen Espeto bekannte, in Italien aber vornehmlich Gabriel Strefezza genannte Offensivmann bereits im März 2017 sein Debüt in der Serie B. Wenig später setzte Strefezza im Mai 2017 seine Unterschrift unter einen ersten Profivertrag. Bis zum Durchbruch bei SPAL sollte aber noch einige Zeit vergehen. Leihstationen in der Serie C bei SS…

  • Miha Zajc – Kreativgeist mit Zug zum Tor

    Mit Zlatko Zahovic, Milivoje Novakovic oder aktuell Torhüter Jan Oblak und Josip Ilicic hat das kleine Slowenien schon einige große Fußballer hervorgebracht. Miha Zajc ist Spieler, der das Zeug dazu hat, diese Liste zu verlängern. Erst Anfang 2017 aus seiner Heimat von NK Olimpija Ljubljana zum FC Empoli gewechselt, hat Zajc auch in Italien schon seine Spuren hinterlassen. Das erste Halbjahr in der Serie A endete indes mit dem Abstieg Empolis. Möglicherweise auch deshalb, weil Zajc bei nur fünf Einsätzen (ein Tor, eine Vorlage) Anlaufschwierigkeiten im neuen Umfeld offenbarte. Doch schon in der Folgesaison avancierte der exzellente Techniker bei der Mission Wiederaufstieg zu einem wesentlichen Faktor.

  • Stanislav Lobotka – Sechser mit ausgeprägter Pressingresistenz

    Zugegebenermaßen passt Stanislav Lobotka nur bedingt zum Titel dieser Webseite. Denn wer sich etwas intensiver mit internationalem Fußball beschäftigt, dürfte den slowakischen Nationalspieler kennen. Den ganz großen Namen besitzt Lobotka bislang indes nicht. Das liegt aber sicherlich auch daran, dass der 24-Jährige mit Celta Vigo nur selten auf der ganz großen Bühne unterwegs ist. Nichtsdestotrotz verfügt Lobotka über große Potential und hat das Zeug dazu, auch bei einem Top-Klub eine Rolle zu spielen.

  • Mbwana Samatta – Bereit für den nächsten Schritt?

    Auch aufgrund einer Knieverletzung verlief die Saison 2017/18 für Mbwana Samatta nicht nach Plan. Nach immerhin 21 Treffern im Spieljahr zuvor (in 59 Pflichtspielen) gelangen dem Angreifer aus Tansania in 35 Partien für den KRC Genk nur acht Treffer. Und dennoch weckte der beidfüßige Mittelstürmer im Sommer 2018 das Interesse anderer Vereine. Unter anderem soll UD Levante seine Fühler ausgestreckt haben, doch Samatta blieb Genk treu. Und das war allem Anschein nach für beide Seiten eine gute Entscheidung. Denn zweieinhalb Jahre nach seinem Wechsel vom kongolesischen Spitzenklub TP Mazembe spielt Samatta aktuell seine bislang beste Saison in Europa. In der Jupiler League führt der 26-Jährige nach 21 Spieltagen mit 15…

  • Erik Jirka – Torgefahr über den rechten Flügel

    Nach Erfolgen über Zrinjski Mostar (1:0, 1:1) und Legia Warschau (0:1, 2:0) war Spartak Trnava im Sommer 2018 kurz davor, in der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League auch Roter Stern Belgrad zu eliminieren. Doch nach einem 1:1 in der serbischen Hauptstadt ereilte den slowakischen Meister zu Hause nach Verlängerung ein bitteres Aus. Keinen geringen Anteil daran, dass Spartak überhaupt so weit gekommen ist, hatte Erik Jirka. So ist der Offensivmann dem Autor dieser Zeilen nicht von ungefähr beim 2:0-Sieg Trnavas in Warschau aufgefallen (Highlights der Partie sind hier zu sehen). In den sechs Qualifikationsspielen zur Königsklasse verbuchte der Rechtsaußen ein Tor und zwei Vorlagen. Unter anderem bereitete Jirka auch den…

  • Christian Kouamé – Sturmtalent mit rasanter Entwicklung

    Dass die fünf Millionen Euro, die der CFC Genua 1893 im Sommer 2018 für Christian Kouamé an Zweitligist AS Cittadella überwiesen hat, gut angelegtes Geld waren, wurde schnell deutlich. Lediglich 18 Minuten benötigte Kouamé bei seinem ersten Einsatz in der Serie A, um erstmals zu treffen. Beim 2:1-Sieg gegen den FC Empoli traf der in Abidjan geborene Ivorer zum 2:0 und hatte so maßgeblichen Anteil am Erfolg seines neuen Teams. Traumeinstand in der Serie A Treffer Nummer zwei sollte danach zwar erst im zwölften Einsatz gelingen, aber dennoch machte das sowohl zentral als auch außen einsetzbare Sturmtalent mit guten Leistungen auf sich aufmerksam. Sofort ins Auge sticht die exzellente Athletik mit…

  • Filip Starzyński – Unbekanntes Genie aus Polen

    „Wer nur auf die absoluten Weltstars schaut, verpasst einiges. Denn auch in der Provinz, in den kleinen Klubs abseits der großen Fußballbühnen, gab und gibt es Genies, Wunderspieler, begnadete Regisseure“ – als Beispiel führte 11-Freunde-Chefredakteur Philipp Köster in seinen das Sonderheft „Die Zehn – Magier und Denker des Spiels“ einleitenden Worten den Engländer Matthew Le Tissier an. Gemünzt werden können diese Worte allerdings auch auch Filip Starzyński, einen international weitgehend unbekannten, aber fraglos genialen Fußballspieler mit einer kurzen Länderspielkarriere. Zwischen September 2014 und Juni 2016, bei der EM gegen die Ukraine (1:0), durfte Starzyński vier Mal im Trikot der polnischen Nationalmannschaft ran. Dabei erzielt der auch nur zweifache U21-Nationalspieler Polens…